Handelsvertreter und deren Tätigkeit

Handelsvertreter werden gern von Vertriebsunternehmen engagiert.

Da Handelsvertreter ihrer Arbeit als selbstständige Gewerbetreibende nachkommen, greifen Vertriebspartner größerer Unternehmen gerne auf ihre Arbeit zurück und engagieren sie als Mitarbeiter, die einer Kampagne oder einem Produkt unter Umständen den richtigen Erfolg bringen.

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Handelsvertreter für den Vertrieb

Wie arbeiten Handelsvertreter im Sinne des Gesetzes?

Der Handelsvertreter an sich arbeitet, ähnlich wie ein Angestellter, gäbe es dort nicht ein paar Unterschiede. Der Handelsvertreter ist eben nicht angestellt, sondern arbeitet für ein Unternehmen, um Geschäftsabschlüsse zu erzielen oder ist als Vermittler von einzelnen Kunden oder auch Dienstleistungen.

Der Handelsvertreter hat keine feste Arbeitszeiten oder Aufgabenrichtlinien. Im Gegenteil, er ist völlig frei im Tun und Handeln, solange er am Ende das erwünschte Ergebnis bringt. Handelsvertreter kann jeder werden, der einen kaufmännischen Hintergrund hat, aber man nimmt auch gerne "Quereinsteiger" die einen gewissen Hang zur Kommunikation und Abschlussstärke nachweisen können. Das einzige was man machen muss, man muss zu seinem örtlichen Ortsamt/Gemeinde/Rathaus, welches für einen zuständig ist und sich einen Gewerbeschein holen, die Kosten dafür variieren von Gemeinde zu Gemeinde.

Die Bezahlung von Handelsvertretern sind meistens die Provisionen. Diese werden erfolgsabhängig bezahlt und über die Höhe, entscheidet man auch bei Vertragsaufsetzung. Einem Handelsvertreter steht kein Urlaub zu und natürlich auch weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld. Er verdient also Geld wenn er arbeitet und wenn er Urlaub macht oder krank ist, verdient er nichts. Man sollte bedenken, wenn man neu als Handelsvertreter irgendwo anfängt, dass man ein finanzielles Polster haben sollte. Denn zum einen werden Provisionen erst nach Zahlungseingang des Kunden gezahlt und Projekte dauern immer etwas wenn man sie anschiebt. Klug wäre es zwei bis drei Monate ein kleines Polster zu haben, bis alles rund läuft. Zusätzlich zu beachten ist, dass anders, als im Angestelltenverhältnis, keine Sozialabgaben automatisch gezahlt werden, dass heisst Steuer muss man selbst abführen, auch die private Rentenvorsorge muss man selbst organisieren und auch ganz wichtig, die Krankenversicherung muss ein Handelsvertreter selber tragen. Da kann man entweder bei den gesetzlichen Krankenkassen, sich freiwillig privat versichern oder gleich zu einer privaten Krankenversicherung gehen, was im Endeffekt besser ist, kommt immer auf den Verdienst drauf an.

Welchen Pflichten muss ein Handelsvertreter nachgehen?

Der Handelsvertreter muss natürlich seine Ergebnisse vorweisen auch muss er Prognosen abgeben, was in der Zukunft passieren wird, auch gerne Forecast genannt. Auch kann es sogenannte Zielvorgaben geben, die in Nebenabreden oder auch Vertrag festgehalten werden können. Diese Zielvorgaben enthalten Ziele, die der Handelsvertreter in einem gewissen Zeitraum erreichen muss. In den meisten Fällen kriegt ein Handelsvertreter sein Werkzeug in die Hand, dazu gehören meist: Firmenwagen, Laptop und Visitenkarten. Dieses stellt das Unternehmen auch gerne, da es ein Wunsch des Unternehmens ist, dass seine Handelsvertreter das Unternehmen im besten Maße repräsentiert. Auch ist es die Aufgabe eines Handelsvertreters neue Trends am Markt zu erkennen und immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben und das Unternehmen auf Messen zu präsentieren. Für das Unternehmen sind Handelsvertreter eine gute Alternative zu Angestellten, da diese nur nach Leistung bezahlt werden, sie kein Krankengeld, Urlaubsgeld oder auch schlechte Leistungen bezahlen müssen.

Für den Handelsvertreter selber, ist es natürlich einiges an Arbeit, dass man nicht unterschätzen darf, aber der Lohn ist auch auf jedenfall höher, als in einem normalem Angestelltenverhältnis. Haftbar kann ein Handelsvertreter nicht gemacht werden, da ein Vertrag nie zwischen Endkunde und Handelsvertreter zustande kommt, sondern zwischen Endkunde und beauftragtem Unternehmen, der Handelsvertreter an sich, hat lediglich eine vermittelnde Position und beschafft Kunden für das Unternehmen, für das er arbeitet. Er kann sich auch nach eigenem Ermessen Hilfsmitarbeiter zulegen, die dann in seinem Interesse arbeiten. Natürlich muss er die Bezahlung mit diesen Hilfsmitarbeitern selber aus machen und auch selber begleichen, damit hat das beauftragende Unternehmen nichts zu tun.

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