Die private Krankenversicherung

Für Unternehmer kann eine private Krankenversicherung unter Umständen interessant werden.

Für Firmengründer kann eine private Krankenversicherung mit der Zeit von Interesse sein. Denn deren Leistungen zahlen sich nach einiger Zeit mehr als aus.

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Die Leistungen der privaten Krankenversicherung

Allgemeines zur privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung ist eine freiwillige Versicherung, die im Fall einer Krankheit die gesamten Kosten für Arzt, Medikamente und Krankenhaus übernimmt. Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung kann eine Person den Versicherungsvertrag zur privaten Krankenversicherung nur unterschreiben, wenn bei ihm keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse vorhanden ist. Dies ist größtenteils bei Selbstständigen, Beamten und Arbeitnehmern mit einem Einkommen über der festgesetzten Jahresentgeltgrenze der Fall. Die Jahresentgeltgrenze beläuft sich auf 4.050 Euro brutto monatlich und muss drei Jahre hintereinander überschritten werden. Heutzutage haben etwa 10% aller Deutschen eine private Krankenversicherung abgeschlossen, was sich für diese in vielfältigen Vorteilen äußert. Gesetzlich vorgeschrieben sind bestimmte Leistungen der privaten Krankenkassen aber nicht. Ärzte und Mediziner erhalten für die Behandlung von Privatpatienten eine deutlich, höhere Vergütung, dazu werden Privatpatienten bei der Terminvergabe enorm bevorteilt. Ein weiterer Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung besteht in der Art der Beitragsberechnung, die sich nicht nach dem Einkommen richtet, sondern nach Geschlecht, Alter und Gesundheit. Finanzielle Veränderungen und Statistiken beeinflussen den zu bezahlenden Betrag. Wenn eine Person zu versichern ist, die zum Zeitpunkt des Abschlusses jung und gesund ist, ist der Beitrag günstiger als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Teurer wird es nur, wenn mehrere Personen einer Familie zu versichern sind. Allerdings kann man nicht genau sagen, ob es teurer in der gesetzlichen Krankenversicherung wird, da es von vielen Faktoren, wie der Tarifwahl oder der Anzahl der Personen abhängt. Je nach vereinbarten Leistungen, erhöht sich auch dieser Beitrag. Beispielsweise kann man hier die Behandlung durch den Chefarzt veranlassen. Alternative Behandlungsmethoden, Medikamente, Zahnersatz oder Sehhilfen sind in der Regel auch im Gesamtpaket der Leistungen enthalten. Gleichzeitig können privat Versicherte die notwendigen Leistungen ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Ein weiterer Vorteil der privaten Krankenversicherung bezieht sich auf die Abrechnung, da die privaten Krankenkassen für jegliche Leistungen die erstattet werden, eine Rechnung aushändigen, während die gesetzlichen Krankenkassen dies nicht vollständig veröffentlichen. Welche Rechnungen dies im Einzelnen sein können, richtet sich nach der Art der für die Krankenkassen erbrachten Leistungen. Leistungen, wie diese. Welche Leistungen die jeweilige Private Krankenversicherung bietet, können Sie auf den Webseiten der Krankenversicherung nachlesen oder sich den Leistungskatalog, der alphabetisch sortiert ist, im pdf-Format downloaden.

Kündigung und Wechsel zur privaten Krankenversicherung

Private Krankenkassen dürfen Bewerber auf eine Versicherung generell ablehnen, wenn ihnen zum Beispiel die Gesundheitslage des Versicherungsnehmers zu unsicher ist. Dazu bieten sie deutlich geringere Tarife an, da das Gesundheitsbild ihrer Mitglieder besser ist und das Risiko einer Erkrankung geringer. Unter Einhaltung einer Frist lässt sich die private Krankenversicherung jedes Jahr kündigen, weil sie entweder zu teuer geworden ist oder nicht mehr gebraucht wird. Dennoch sollte man auf die Mindestdauer bei Vertragsabschluss achten, welche von einem bis drei Jahren variiert. Danach ist sie wie beschrieben jedes Jahr kündbar. Der Wechsel zur privaten Krankenversicherung ist unter den gegebenen Bedingungen kein Problem. Beim Wechsel von der privaten Krankenversicherung zurück zur gesetzlichen Krankenversicherung jedoch sollte man jedoch aufmerksam sein. Nach der aktuellen Gesetzeslage nehmen gesetzliche Krankenkassen Privat Versicherte nur dann wieder auf, wenn diese versicherungspflichtig werden, das heißt die Aufgabe der selbstständischen Tätigkeit für mindestens zwölf Monate. Des Weiteren müssen diese Personen unter 55 Jahre alt sein und das Einkommen darf die angesprochenen 4055 € brutto monatlich nicht überschreiten. Will man aufgrund von Unzufriedenheit die private Krankenkasse wechseln, kann dies auch sehr teuer werden, da man älter geworden ist und eventuell Krankheitsvorfälle hatte. Im Moment bemühen sich auf dem deutschen Markt etwa 30 Anbieter um neue Kunden. Sie unterscheiden sich in den Beitragshöhen und Laufzeiten. Hier empfiehlt es sich, einen kurzen Überblick im Internet zu verschaffen, wenngleich es schwer ist, die Angebote private Anbieter zu beurteilen. Interessant sind auch die gesetzlichen Vorgaben in der Schweiz. Hier gibt es keine gesetzliche Pflichtversicherung, sondern jede Person kann privat einen Versicherungsvertrag mit einer Krankenkasse abschließen.

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