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Dread-Desease-Versicherung für Selbstständige

 

Eine Dread-Desease-Versicherung ist eine lohnende Absicherung für Selbstständige. Sie bildet neben einer Krankentagegeldversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung einen finanziellen Schutz, wenn man wegen Krankheit nicht erwerbstätig sein kann. Als Selbstständiger oder Freiberuflicher fällt mit dem ersten Krankheitstag ein Arbeitstag und somit Einkommen weg. Anders als bei Angestellten gibt es keine Möglichkeit der Lohnfortzahlung, da die Arbeitskraft einfach wegbricht. Bei leichten Krankheiten kann man diese oft wenigen Krankheitstage einfach überbrücken. Das ist kein Problem. Bei einer längeren Krankheit wird es schon schwieriger. Hier springt dann eine Krankentagegeldversicherung ein, die man hoffentlich vorsorglich abgeschlossen hat. In den meisten Fällen erhält man hier einen festen Tagessatz nach 60 Tagen Krankheit. Aber auch andere Tarifmodelle sind denkbar. Im Falle einer Berufsunfähigkeit wegen eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung sichern sich Selbstständige und Freiberufler in der Regel durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Diese ist äußerst wichtig.

Die Wichtigkeit einer Dread-Desease-Versicherung

Oftmals reichen die Leistungen aus den bisher genannten Versicherungen nicht aus, um den Lebensstandard zu halten. Denn neben den generellen Kosten, die monatlich anfallen, kommen bei schwerer Krankheit oftmals zusätzliche Kosten hinzu. Selbstverständlich möchte man auch im Falle einer Krankheit seinen Lebensstandard halten. Dazu gehören u.a. laufende Ratenzahlungen für die eigene Immobilie, die man selbst bewohnt. Auch sonstige Kosten wie Freizeitaktivitäten der Kinder, eventuelles Schulgeld oder der Unterhalt des Autos müssen gewährleistet sein. Ebenfalls fixe Kosten für Altersvorsorge und Versicherungen müssen bedient werden. Fällt das Einkommen weg, kann es schnell mau aussehen. Das möchte man unbedingt vermeiden. Denn wer mit einer schweren Krankheit geplagt ist, hat schon genug, um das er sich kümmern muss. Da ist es gut, wenn man finanziell rundum abgesichert ist und sich diese Sorgen sparen kann. Außerdem sollte niemand, der schwer erkrankt ist, unter finanziellem Druck stehen, trotz der Erkrankung arbeiten zu müssen. Zusätzliche Kosten im Rahmen einer schweren Erkrankung können Zuzahlungen zur Leistungen der Privaten Krankenversicherung sein. Auch Hilfsmittel oder eventuelle Umbauten am Haus oder Wohnung aufgrund der Erkrankung müssen bezahlt werden. Die Dread-Desease-Versicherung hilft dabei diese Kosten und den Lebensstandard zu halten.

Wann springt eine Dread-Desease-Versicherung ein?

Schließt man eine Dread-Desease-Versicherung ab, werden im Vorfeld mögliche schwere Erkrankungen festgelegt, bei deren Eintreten der Versicherungsfall vorliegt. Von der Anzahl und der Schwere der versicherten Erkrankungen hängt in der Regel die Höhe der Versicherungspolice ab. In der Regel sind schwere Krankheiten wie Krebs, Parkinson, Multiple Sklerose sowie bestimmte Leber- und Lungenerkrankungen versichert. Es ist aber auch möglich, andere Situationen wie z.B. das Eintreten eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls abzusichern.

Kosten der Dread-Desease-Versicherung

Die Höhe der Versicherungspolice hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Einen spielen die versicherten Krankheiten eine Rolle. Je mehr Erkrankungen versichert sind, desto teurer wird die Versicherung. Auch der Schweregrad der versicherten Krankheiten spielt eine Rolle bei der Beitragsberechnung. Dazu kommen biometrische Daten des Versicherten. Vorerkrankungen, Beitrittsalter und Geschlecht spielen bei der Höhe der Versicherungsbeiträge eine Rolle. Auch die Laufzeit der Versicherung ist ausschlaggebend. In der Regel lässt man eine Dread-Desease-Versicherung bis zum Renteneintrittsalter laufen. Zudem spielt die Höhe der Versicherungssumme eine wichtige Rolle bei der Höhe der monatlichen Beiträge.

Wie hoch ist die Versicherungssumme einer Dread-Desease-Versicherung?

Um die Höhe der Versicherungssumme festzulegen, sollte man sich gut überlegen, wie viel Geld man benötigt, um seinen Lebensstandard auch im Krankheitsfall halten zu können. Wir viel der fixen Kosten decken andere Versicherungen, wie z.B. die Krankentagegeldversicherung oder die Berufsunfähigkeitsversicherung, ab? Auch wichtig, zu wissen, ist, mit welchen Kosten man ungefähr rechnet, sollte der Versicherungsfall auftreten. Hierzu kann man sich beraten lassen. In der Regel zahlen Dread-Desease-Versicherungen im Krankheitsfall eine einmalige Summe, ähnlich wie Lebensversicherungen, aus. Über diese Summe kann man dann frei verfügen.

Lohnt sich eine Dread-Desease-Versicherung?

Prinzipiell kann man sagen, dass sich eine Dread-Desease-Versicherung besonders für Selbstständige und Freiberufler lohnt. Denn diese Berufsgruppe ist im Krankheitsfall nur wenig abgesichert. Besonders wenn der Hauptverdiener einer Familie selbstständig ist, sollte man sich über den Abschluss einer Dread-Desease-Versicherung Gedanken machen. Denn hier steht das Leben und der Lebensstandard einer ganzen Familie auf dem Spiel. Mit dieser Versicherungsform nimmt man sich als selbstständiger Hauptverdiener im Krankheitsfall sehr viel Druck.

Bildnachweis:

https://pixabay.com/de/vectors/herz-puls-systole-herzschlag-ekg-156059/?fbclid=IwAR0nb29DQsQuZa1MOP8m8zGME0RDsBwUVZRG5GCS6dzktWQs67NDxfkwKik


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